THOM TRAUNER
Happiness11


Somehow the work of Thom Trauner suggests a whole new meaning, one cannot pursue happiness, it is a mad search, happiness is here, now we just do not see it.
Prof. Richard Gustafson/NYC


In seiner Malerei entwickelte er eine zeitgemäße Bildsprache, die von Medienfundbildern ausgeht. Ungeniert wählt er seine Themen. Das Pixelhafte erzeugt Unschärfe, die Trauner ebenfalls in die malerische Bildwelt überträgt. Momentan liegt sein Schwerpunkt auf Porträts. Er zeigt junge Damen, aufgewühlt und emotionalisiert. Er zerstört die perfekt stilisierten Darstellungen aber wieder, um mit Verzerrung und Unschärfe erneut Distanz zu seinen "Models" herzustellen.
Vera Rathenböck (Kronen Zeitung)


Thom Trauner zwingt uns mit seinen großen Tafelbildern noch einmal scharf zu stellen, hinter die Dinge zu schauen. Er ist unbequem, gesellschaftspolitisch brisant und malerisch ein großer Könner.
Josef Aigner (Salzkammergut Rundschau)


Tiefer zu blicken, nicht an der Oberfläche und der vermeintlichen Deutlichkeit hängen zu bleiben - das ist ein Credo von Trauners Arbeit.
Reinhold Gruber (OÖ-Nachrichten)


Thom Trauner hinterfragt Medienrealität, vielleicht auch deshalb bedient er sich den reduzierten Farben der Medien. Er trägt die Farben weiß, rot, gelb, blau und schwarz unvermischt hintereinander, dem Offsetdruck ähnlich, auf die Leinwand auf. Erst in der Schlußphase des Malprozesses, dem Vermischen der Ölfarben auf der Leinwand mit einem reinen Pinsel, jetzt nicht mehr auf das Sujet konzentriert, verdichtet Thom Trauner seine Deutung der Wahrheit.
 

THOM TRAUNER THE PURSUIT OF HAPPINESS